
63 „Häuser der Baden-Württemberger Weine“ wurden bis jetzt durch die Weinbauverbände Baden und Württemberg sowie dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband Baden-Württemberg ausgezeichnet, davon 26 in Baden und 37 in Württemberg. Württembergs Weinbauverbandspräsident Hermann Hohl: „Die klassifizierten Häuser sind ein wichtiges Bindeglied zwischen Gastronomie und Weinbau bei der Präsentation heimischer Produkte.“
Die Weinbauverbände Baden und Württemberg hatten zusammen mit dem Hotel- und Gaststättenverband diese Qualitäts-Offensive für Baden-Württemberger Weine und Weinprodukte in der Gastronomie gestartet. Mit der Auszeichnung soll der Gast schnell erkennen, wo er mit Baden-Württemberger Weinen verwöhnt wird. Außerdem soll die süddeutsche Weinkultur im internationalen Wettbewerb gestärkt werden.
Die Auszeichnung nimmt eine fünfköpfige Bewertungskommission aus Vertretern von Weinbau, Gastronomie und Tourismus vor. Sie testet unangemeldet und verteilt Noten in sechs Kategorien: äußerer Eindruck des Betriebes, Gasträume und deren Ambiente, qualitätsorientierte Lagerung des Weines, Getränke-, Wein- und Speisekarte, qualifizierter Weinservice und Weinwissen über Baden-Württemberg. Wer die Gesamtbewertung „sehr gut“ und in den einzelnen Kategorien mindestens „gut“ erreicht, bekommt die Auszeichnung „Haus der Baden-Württemberger Weine“. Die Überprüfung erfolgt alle drei Jahre. Teilnahmeberechtigt sind Inhaber gastronomischer Betriebe innerhalb und außerhalb Baden-Württembergs, die DEHOGA-Mitglied sind. Bewerbungsunterlagen geben die Weinbauverbände und der DEHOGA aus.
Die aktuelle Liste der „Häuser des Baden-Württemberger Weins“ www.hausderbwweine.de
Württemberg
Abstatt: Sperber
Asperg: Adler
Auenwald-Däfern: Waldhorn
Bad Teinach: Berlin’s Krone & Lamm
Bad Urach: Graf Eberhard
Bad Waldsee: Adler
Bietigheim: Zum Schiller
Bretzfeld-Bitzfeld: Rose
Fellbach: Vinothek Alte Kelter
Flein: Reiners Rosine
Göppingen. Hohenstaufen
Gomadingen: Landgasthof Gulewitsch
Güglingen: Herzogskelter
Heilbronn: Ring-Hotel Vinopolitan
Ilsfeld: Häußermann’s Ochsen
Ilshofen: Flair Parkhotel
Königsbronn-Zang: Löwen
Lauffen: Bürgerstube
Meßstetten: Schwanen
Metzingen: Stausee-Hotel
Murr: Trollinger
Neckarwestheim: Schloss Liebenstein
Öhringen: Kultura
Rot am See: Lamm
Sachsenheim: Stromber
Stuttgart: Holzwurm
Stuttgart:-Uhlbach Ochsen
Stuttgart: Krehl’S Linde
tuttgart: Stuttgarter Stäffele
Stuttgart: Wörtz
Tübingen.: Wurstküche
Vellberg: Rose
Villingen-Schwenningen: Bosse
Wangen: Kunst, Design und Kneipe
Weinsberg: Rappenhof
Weingarten: Walksches Haus
Weinstadt: Muz
Baden
Bad Peterstal: Palmspring
Baiersbronn: Heselbacher Hof
Bruchsal: Zum Weißen Lamm
Bühl: Jägersteig
Ettlingen: Hartmaier’s Villa
Freudenstadt: Waldblick-Hotel Kniebis
Glottertal: HotelKreuz
Insel Mainau: Schwedenschenke
Karlsruhe: Hoepfner Burghof
Karlsruhe: Schlosshotel
Konstanz. Petershof
Ladenburg: Zur Sackpfeife
Oberkirch: Waldhotel „Grüner Baum“
Oberkirch: Zur Oberen Linde
Bad Peterstal: Palmspring
Rheinstetten: Beim Bruderbund
Sinsheim: MühltalSulzfeld: Burg Ravensburg
Weinheim: Schlosspark-Restaurant
Wiesloch: Palatin

Kein Hügel in dir
Wächst ohne den Weinstock,
Nieder ins schwellende Gras
Regnet im Herbste das Obst.
Fröhlich baden im Strome
Den Fuß die glühende Berge,
Kränze von Zweigen und Moos
Kühlen ihr sonniges Haupt.
Und, wie die Kinder hinauf
Zur Schulter des herrlichen Ahnherrn,
Steigen im dunklen Gebirg
Vesten und Hütten hinauf.
Friedsam geht aus dem Walde
Der Hirsch ans freundliche Tageslicht;
Hoch in heiterer Luft
Siehet der Falke sich um.
Aber unten im Tal,
Wo die Blume sich nährt von der Quelle,
Streckt das Dörfchen vergnügt
Über die Wiese sich aus.
Friedrich Hölderlin,
Lauffern am Neckar (1770-1843)
Abstatt: Sperber Asperg: Adler Auenwald-Däfern: Waldhorn Bad Teinach: Berlin’s Krone & Lamm Bad Urach: Graf Eberhard Bad